Gedanken zum Monatsspruch Dezember 2025 – Von Christoph „Chrifi“ Fischle
Gott spricht: „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln.“ (Mal.3,20)
Stammtisch, Studio, Stadion. Da pulsiert das Leben. Wo sonst im Leben hat man denn sonst noch Zeit für sich – geschweige denn Platz für Gott?
Obiger Bibelvers sieht das anders. Da bekommt Gott doch alles mit. Und es lässt ihn nicht kalt.
Und wieder ist Weihnachtszeit. Das Fest des Friedens und der Freude, der Eintracht und der Geselligkeit. Lichter erhellen die Nacht, und Schnee rieselt sacht.
Gerade jetzt blüht sie auf, die Sehnsucht nach Miteinander, nach Verständnis und Respekt. Dieser unstillbare Wunsch nach Anerkennung und – (ja, es ist Weihnachten!) Liebe. Diese Sehnsucht macht sich nicht fest an Aufmerksamkeit und erbrachter Leistung. Sie wächst sogar, wenn das Gegenteil unsere Wirklichkeit bestimmt: zerbrochene Beziehungen, verlorene Sicherheiten, kaputte Lebensbezüge und, und, und.
Weihnachten ist nötiger als je zuvor. Nicht nur ein paar Feiertage mit Freizeit und Geschenken. Nicht nur eine nette Drehbuch-Zeit, durchgestylt und perfekt arrangiert. Sondern das Weihnachten, das wirklich rettet. Ein Fest wie die Sonne, mit gleißend hellem Licht und voller Wärme.
Spätestens hier beiße ich mich fest. Auf wen wartet dieses echte Weihnachten? Der erste Halbsatz flammt auf wie ein Leuchtfeuer: „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet.“ Und während ich die Werbe-Blättchen in der Beilage einer kostenlosen Wochenzeitung durchblättere, denke ich: Vielleicht ist es genau das. Wie diese Sonderangebote. Ein Prospekt bringt sie mir bis in den Briefkasten. Dennoch: Aktiv werden muss ich. Geldbörse schnappen und losziehen. Wie sonst soll ich in den echten Genuss dieser Angebote kommen?
„Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet.“ Ja, jetzt kann ich damit etwas anfangen. Wenn ich mich aktiv auf Gottes Angebot einlasse, dann kann Weihnachten werden. Jesus kommt mir weit entgegen. Den Rest der Strecke, das schaffe ich schon. Wäre doch gelacht! Kommen Sie mit?
Ihnen allen ein gesegnetes und „sonniges“ Weihnachtsfest!