Monatslosung im Januar 2026

Gedanken zum Monatsspruch Januar 2026

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“  5. Mose 6,5

aus dem diese Worte stammen, ist voll von Zusagen und auch von Ermahnungen. Mose will das Volk Israel noch einmal an alles erinnern, damit sie auch ja nichts vergessen.

Sie sollen sich daran erinnern, was Gott getan hat auf ihrer langen Reise durch die Wüste.

Sie sollen sich daran erinnern, was Gott ihnen an Segnungen zugesagt hat.

Sie sollen sich daran erinnern, mit wem sie unterwegs waren, sind und auch sein werden: mit dem HERRN, ihrem Gott.

All die Zusagen sind eng verbunden mit der Ermahnung, diesem Gott unbedingt treu zu bleiben, ihn zu ehren und nicht auf die Verlockungen der anderen Völker hereinzufallen. 

Doch hierbei geht es nicht allein um blinden Gehorsam. 

Mose sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben!  

Hier geht es nicht nur um ein leicht warmes und angenehmes Bauchgefühl. 

Liebe Gott von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit aller Kraft, sagt Mose hier.

Das heißt wohl, dass sich alles in mir auf diese Liebe ausrichten soll.

Nicht ein Stückchen von mir soll davon abweichen. Das ist schon ganz schön absolut!

Solche absoluten Ansprüche sind heute nicht mehr wirklich so populär. Ob sie es damals waren – keine Ahnung!?

Doch haben diese mehrere tausend Jahre alten Worte immer noch Bedeutung für uns heute?

Ich meine: ja! Jesus selbst hat auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot überhaupt nämlich genau das zitiert: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ Und ergänzend hat er dann noch hinzugefügt: „und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Matthäus 22, 38 +39)

Und wie könnte etwas, was schon vor tausenden von Jahren mit einer gewaltigen Zusage belegt war und von Jesus selbst als das wichtigste Gebot genannt wird, für uns nicht mehr relevant sein?