[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Traditionell nimmt man am christlichen Erntedankfest Gaben aus der Natur in den Blick: Im Altarraum der Altstadtkirche war für den ersten Oktobersonntag wieder einiges aus Obst- und Gemüseernte des Jahres exemplarisch zusammengestellt. Die geschmückte Erntekrone hing über den Gaben, die den Schöpfer preisen.
Bevor allerdings der Gottesdienst begann, hatten Teilnehmende bereits auf dem Kirchplatz musikalische Gaben wahrgenommen: Eingerahmt vom Glockengeläut, sang die Evangelische Kantorei auf der Terrasse des Altstadt-Gemeindehauses einige Lieder, zur Freude der Zuhörenden.
Solchermaßen eingestimmt, feierte man dann im Innern der Kirche den Glauben an einen Schöpfer, der auch in unseren schwierigen Zeiten der Pandemie und klimawandelbedingt bescheidener Ernten sein fürsorgliches Handeln erkennen lässt. Pfarrer Dietrich Schüttler sagte in seiner Predigt: „Woher nimmt eigentlich der Landwirt das Zutrauen, immer wieder neu sein Land bestellen und am Ende eine Ernte einfahren zu können? Woher nehmen wir die Zuversicht, auch in Zukunft von dem zu essen zu haben, das in Gottes unüberschaubar großem Garten wächst? Im ersten Buch der Bibel finden wir den Grund, der Noah nach seinem Überstehen einer vernichtenden Sintflut gegeben wird: Auf Gottes Fürsorge ist Verlass. Gott sagt nämlich Noah zu: ‚Solange die Erde besteht, werden nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.‘ Gott will nicht vernichten, sondern erhalten. Gott will nicht Leben gefährden, sondern verschonen. Das ist jedenfalls sein Programm.“ Umso wichtiger ist es für uns, Gottes Gaben zu achten und sorgsam damit umzugehen. Und dann immer wieder gemeinsam Gott zu danken – wie an jedem Erntedankfest.[/vc_column_text][minti_spacer height=“20″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][minti_gallery ids=“22845,22846,22847,22848,22849,22850,22851,22852,22853″ columns=“3″ style=“2″][/vc_column][/vc_row]